Der Autor – Ronny Kühn

Pflichtlektüre für alle, die führen – oder geführt werden

Sie kennen ihn. Den Chef, der alles besser weiß – und alles schlechter macht.

Falsche Chefs. Wahre Leader. ist das Buch, das endlich ausspricht, was alle denken. Ein unbequemer, notwendiger Blick auf Führungsversagen – und ein klarer Kompass für alle, die es besser machen wollen.
Narzissten, Machtspiele & Fehlbesetzungen – Schonungslos analysiert
Wahre Führung als Vorbild, nicht als Titel
Für alle, die Verantwortung wirklich ernst nehmen

Autor · Trainer · Projektleiter · Co-Gründer · KI-Spezialist · Freelancer

Ich war Agent. Ich war Supervisor. Ich war Teamleiter, Teamleiterassistent, Trainer, Analyst, Projektmanager und Betriebsrat. Fast 20 Jahre lang habe ich in Strukturen gearbeitet, die ich heute mit anderen Augen sehe.

Was mich in all diesen Rollen am meisten geprägt hat, war nicht die Arbeit selbst — sondern die Menschen. Jene, die zugehört haben. Und jene, die es nicht getan haben. Jene, die geführt haben. Und jene, die nur den Titel trugen.

Dieses Buch und diese Plattform sind das Ergebnis dieser Erfahrungen. Nicht aus dem Lehrbuch. Aus dem echten Leben.

1998 – 2003 · Die Hände in der Welt

Handwerk, Technik, erste Prägungen

Ich bin 1979 in Merseburg geboren und mit fünf Jahren nach Österreich gekommen — aufgewachsen im steirischen Murtal. Meine erste Lehre habe ich als Maschinenschlosser und Universalschweißer gemacht. Arbeit mit den Händen, Präzision, Verantwortung für das eigene Tun. Danach folgte eine zweite Lehre als IT-Techniker. Zwei völlig unterschiedliche Welten — beide bodenständig, beide prägend. 2003 bin ich nach Graz gewechselt und in die Privatwirtschaft eingestiegen.

2004 – 2022 · Fast 20 Jahre im System

Von Agent bis Projektmanager — alle Stufen von innen

Bei inode, UPC Austria, UPC Business und schließlich T-Mobile Austria habe ich nahezu jede Rolle durchlaufen, die ein Unternehmen kennt: Callcenter-Agent, Supervisor, Teamleiterassistent, Teamleiter, Prozessmanager, Trainer, Analyst, Projektleiter — und zuletzt Betriebsrat. Ich war immer nah an den Mitarbeitenden. Immer einer, der zugehört hat, wenn andere weitergegangen sind. Und ich habe die Lücke zwischen Führungsanspruch und gelebter Realität mit eigenen Augen gesehen — Jahr für Jahr, in all diesen Rollen.

2016 · Wendepunkt

Burnout — mein Körper zieht die Notbremse

2016 hat mich der erste schwere Burnout getroffen. Nicht wegen mangelndem Einsatz — sondern wegen zu viel davon, ohne ausreichend Gegengewicht. Jahre der Verantwortungsübernahme für andere, des Vermittelns, des Zuhörens, des Funktionierens — ohne dieselbe Fürsorge für mich selbst. Irgendwann stellt der Körper die Rechnung. Diese Zeit hat meinen Blick auf Führung, auf Arbeit und auf meine eigene Rolle dauerhaft verändert. Arbeit darf nicht krank machen. Führung darf nicht ausbrennen.

2021 · Zweite Warnung

Fast wieder — diesmal höre ich hin

Als Betriebsrat in der Pandemie spüre ich, wie sich dieselben Muster schleichend wiederholen. Das Engagement zieht, die eigene Substanz schwindet. Diesmal erkenne ich die Zeichen früher. Und ich ziehe eine andere Konsequenz — nicht weitermachen wie bisher, sondern endlich den Schritt wagen, den ich schon lange vor mir hergeschoben habe.

2022 · Der Sprung

Kündigung. Selbstständigkeit. Freiheit.

2022 kündige ich mein sicheres Angestelltenverhältnis — und gleichzeitig mein Amt als Betriebsrat. Kein Sicherheitsnetz, kein Plan B. Nur die Überzeugung, dass Arbeit erfüllend sein kann und darf. Seither bin ich Co-Gründer von SHOMUGO, freiberuflicher Berater und Webdesigner, KI-Spezialist — und ich habe mein erstes Buch geschrieben. Nicht weil es bequem war. Sondern weil es richtig war.

Heute

Schreiben, lehren, gestalten — auf eigene Rechnung

Mit „Falsche Chefs. Wahre Leader.” habe ich aufgeschrieben, was ich in fast 20 Jahren beobachtet, erlebt und durchlitten habe. Nicht als externer Experte, der Führung aus Büchern kennt — sondern als jemand, der in all diesen Systemen mittendrin war. Heute begleite ich Unternehmen und Menschen dabei, Führung neu zu denken: mit klarem Blick, echtem Teamgeist und ohne Hochnässigkeit.

Zuhören ist Führung

Wer nicht zuhört, verliert. Nicht sofort — aber immer.

Chef kann jeder werden

Chef sein ist eine andere Geschichte. Es braucht mehr als einen Titel.

Arbeit darf Freude machen

Nicht irgendwann. Jetzt. Das ist kein Luxus — das ist eine Entscheidung.